Musterzeugnisse

Unsere Muster für Einfache Zeugnisse können Sie in wenigen Schritten mit unserem Arbeitszeugnis Generator in ein Qualifiziertes Zeugnis umwandeln.

Neben Personalien, Dauer der Beschäftigung sowie der Darstellung des Werdegangs und der Aufgaben enthält das Qualifizierte Zeugnis (im Gegensatz zum Einfachen Zeugnis) eine Beurteilung der Leistung und des Verhaltens.

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Arbeitszeugnis

Herr Michael Schneider, geboren am 15.12.1971, war vom 01.01.2010 bis zum 31.10.2017 als Hauswirtschafter für uns tätig.

Das Aufgabengebiet von Herrn Schneider umfasste im Einzelnen:

  • Erledigung hauswirtschaftlicher Tätigkeiten
    • Erstellung einer Situationsanalyse des Haushalts
      • Untersuchung der anfallenden Arbeiten und des Ausführungszeitpunktes
      • Erstellung eines Arbeitsplans für den einzelnen Haushalt, ggf. in Koordination mit anderen zu versorgenden Haushalten
      • Zusammenarbeit mit anderen Diensten (z.B. Essen auf Rädern, Wäschedienst, Getränkedienst)
    • Erstellung von Speiseplänen (eventuell in Absprache mit Ärzten/Ernährungsberatung), ggf. unter Berücksichtigung alters-/krankheitsbedingt notwendiger Sonderkostformen
    • Erledigung von Einkäufen (eventuell mit der zu betreuenden Person), unter Einhaltung einer bedarfsgerechten Bevorratung
    • Zubereitung und Darbietung von Mahlzeiten (auch Diätkost) 
      • Unterstützung der zu betreuende Person beim Essen und Trinken
      • Erinnerung an den rechtzeitigen Essenszeitpunkt, insbesondere bei insulinpflichtigen Diabetikern/Diabetikerinnen
      • Säuberung nach dem Essen, ggf. den Mundbereich, Durchführung von Mund-/Prothesenpflege und ggf. Zurücklagerung ins Bett
    • Gestaltung von alten- bzw. behindertengerechten Wohnungen, Reinigung und Pflege der Wohnung (laufende Reinigung, Grundreinigung); bei Bedarf Beauftragung von Handwerker/innen
    • Auswahl von Wäsche und Kleidung nach Material, Jahreszeit, Erkrankung, Anlass
    • Materialgerechte Pflege von Wäsche und Kleidung
  • Durchführung der Grundpflege
    • Hilfe und Unterstützung bei den Aktivitäten des täglichen Lebens
      • Beobachtung und Dokumentation physischer und psychischer Veränderungen bei den zu betreuenden Personen und ggf. Veranlassung einer weiteren medizinischen, sozialpädagogischen oder seelsorgerischen Betreuung
    • Unterstützung bei der Körperpflege (Waschen, Duschen, Baden, Mund-, Augen-, Nasen- und Ohrenpflege, Haarwäsche, Hand-, Fuß- und Nagelpflege, Rasieren)
    • Durchführung von physikalischen Therapiemaßnahmen nach ärztlicher Anweisung, z. B. Wärmeanwendungen (Bad, Wärmflaschen, Heizkissen), Kälteanwendungen (Eisbeutel, Kompressen, Umschläge), Wickel (Hals-, Wadenwickel) und Auflagen
    • Durchführung prophylaktischer Pflegemaßnahmen
      • Dekubitusprophylaxe: für Druckentlastung, Durchführung durchblutungsfördernder Maßnahmen sowie Hautschutzmaßnahmen sorgen
      • Pneumonieprophylaxe: für atmungserleichternde Lagerung, häufiges Umlagern, Durchführen sekretlösender Maßnahmen, für ausreichende Luftbefeuchtung und für eine Unterstützung bei Inhalation sorgen
      • Thromboseprophylaxe: entstauendes Lagern, Anziehen von Kompressionsstrümpfen, Anlegen von Kompressionsverbänden, Herstellen von Fußsohlendruck, für regelmäßige Spaziergänge bzw. Gymnastik sorgen
      • Kontrakturenprophylaxe: für regelmäßige Bewegungsübungen, Lagern bei Halbseitenlähmung, bei Bettlägerigkeit sorgen
      • prophylaktische Maßnahmen zur Vermeidung von Munderkrankungen: Mundspülungen mit heilenden/desinfizierenden Lösungen durchführen, Mundhöhle auswischen und feucht halten, Lippen einfetten
      • Intertrigoprophylaxe: Haut reinigen und trockenhalten, Hautpflegemittel anwenden
      • prophylaktische Maßnahmen gegen Harnwegsinfekte: für allgemeine Hygienemaßnahmen wie Wäschewechsel, Wechseln der Inkontinenzvorlagen sorgen bzw. diese durchführen, für Sauberkeit der Toilette/Bettschüssel sowie für Wärme (warme Unterwäsche/Kleidung, Raum) sorgen, Katheterpflege durchführen
      • kranken Menschen z. B. beim Richten des Bettes und beim regelmäßigen Nachthemdenwechsel helfen
      • zu betreuende Person bei der Atmung unterstützen: Hochlagern des Oberkörpers, Lagern der Arme auf Polstern, für Frischluftzufuhr sorgen, Atemfrequenz überprüfen, Atemqualität, Atemgeruch
      • Vitalfunktionen überprüfen (z. B. Blutdruck messen, Pulswerte erfassen, Fieber messen)
      • Hilfestellung beim Erbrechen geben, bei den Ausscheidungen unterstützen
      • Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführen, Pflasterverbände anlegen, für den sachgerechten Umgang mit verordneten Medikamenten Sorge tragen
  • Gewährleistung sozialer Betreuung
    • Führung persönlicher Gespräche, Herstellung und Pflege eines sozialen Umfeldes (Kontakte zu Nachbarn, Einrichtungen der Altenpflege, Selbsthilfegruppen, Geistlichen und der Pfarrgemeinde)
    • Organisation von Feiern und Festlichkeiten, Sorge für Mobilität (ggf. über Hilfsdienste)
    • Erfüllung persönlicher Bedürfnisse der zu betreuenden Person
    • Hilfe bei rechtlichen, sozialen, wirtschaftlichen Problemen bzw. Vermittlung von Hilfen
    • Information über mögliche Rehabilitationsmittel
    • Vorbereitung persönlicher Wäsche und Toilettenartikel für einen Krankenhausaufenthalt
    • Begleitung schwer kranker und sterbender Menschen, Unterstützung der pflegenden Angehörigen und Zusammenarbeit mit ihnen 

Herr Schneider verlässt uns auf eigenen Wunsch zum heutigen Tage. Wir wünschen ihm für die Zukunft beruflich und persönlich alles Gute.

Berlin, den 31.12.2017


Matthias Fischer
Leiter Personal

Der Zeugnis-Generator

Ein glaubwürdiges Arbeitszeugnis sollte aussagekräftig und zugleich individuell sein. Dafür sind die Formulierungsvorschläge unseres ZEUGNIS-GENERATORS präzise auf die jeweilige Berufsgruppe abgestimmt.

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